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Gewählte Ärzte 30. 10. 2014

Augenheilkunde

Der Augenarzt beschäftig sich mit einem außergewöhnlich breiten Spektrum an Gesundheitsproblemen, die das menschliche Auge befallen können. Zur Behandlung stehen ihm dazu einige der modernsten Geräte der gesamten Medizin zur Verfügung.

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Der Augenarzt

Dem Augenarzt (Ophthalmologen) obliegt ein ungeheuer vielschichtiges, ausgedehntes und weitverzweigtes Betätigungsfeld, obgleich er sich in seinem Beruf doch eigentlich nur auf die Behandlung der scheinbar örtlich sehr begrenzten, klar einzugrenzenden Augen, bzw. deren Erkrankungen versteift. Dies liegt daran, dass die Augen eines Menschen sehr kompliziert aufgebaut sind und sich schon alleine deswegen eine Unzahl verschiedenster Gesundheitsprobleme und Erkrankungen in ihnen, an ihnen und um sie herum manifestieren können.

Es kommt daher nicht aus heiterem Himmel, dass der Augenarzt über einige der fortschrittlichsten und modernsten Diagnose- und Behandlungsgeräte und –techniken in der gesamten Medizin verfügen kann. Wer eine Sehhilfe trägt, der dürfte mit der sogenannten Spaltlampe am vertrautesten sein. Dank ihrer speziellen Steuer- und Beleuchtungsautomatik, verbunden mit einer Mikroskopfunktion, gelingt es mit ihr dem Augenarzt, die verschiedenen Gewebeschichten des menschlichen Auges bis tief in den Hintergrund zu betrachten, quasi in das Auge „hineinzublicken“.

In seiner Praxis beschäftig er sich routinemäßig mit der Sehschwäche seiner Patienten, wobei weiderum ein technisch versiertes Gerat zum Einsatz kommt. Jedes Sehschwäche von Nahsichtigkeit, Fernsichtigkeit, Nachtblindheit, Farbenblindheit bis hin zu Astigmatismus und vielen weiteren bedarf einer individuellen Korrektur. Die vom Augenarzt festgelegten Werte dienen später dem Augenoptiker dazu, die entsprechenden Brillenlinsen (bzw. Kontaktlinsen) anzufertigen und anzupassen.

Neben solchen Routinemaßnahmen setzt sich der Augenarzt natürlich auch mit dem nicht so ganz Alltäglichen auseinander. Hierzu gehören beispielsweise auch Verletzungen der Hornhaut (der obersten, lederartigen, jdoch transparenten Schicht des Augapfels), beispielsweise durch Splitter oder Verätzungen.

Desweiteren behandelt er Patienten mit grauem Star (Katarakt), bei denen sich zumeist altersbedingt die eigentliche Linse im Auge eintrübt, was im Laufe der Zeit das Sehvermögen erheblich einschränkt und gar zu Blindheit (Altersblindheit) führen kann. Oft wird heute die eingetrübte Linse durch eine künstliche ersetzt und das Augenlicht des Patienten damit gerettet. Der Eingriff wird in aller Regel jedoch nicht vom eigentlichen Augenarzt durchgeführt, sondern einem speziell ausgebildeten Chirurgen.

Auch der grüne Star (Glaukom) ist vielen vom Namen her bekannt. Hier handelt es sich allerdings um eine Schädigung des am hinteren Auge anschließenden Sehnervs durch angestiegenen Augeninnendruck.

Der Augenarzt kümmert sich auch um viele weitere Augenprobleme, wie zum Beispiel trockene Augen, Freilegung verstopfter Tränengänge, Netzhautablösungen, Entzündungen, usw.