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Gewählte Ärzte 22. 9. 2014

Hautkrankheiten

Der Hautarzt (Dermatologe) behandelt alle Formen von Hauterkrankungen, angefangen von gewöhnlicher Akne bis hin zu Allergien und Hautkrebsgeschwüren, wofür ihm eine Fülle untershciedlichster Behandlungmöglichkeiten zur Verfügung steht.

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Der Hautarzt

Der Hautarzt oder Dermatologe trägt die offizielle Berufsbezeichnung Facharzt für Dermatologie. Das Wort Dermatologie entspringt dem Griechischen δέρμα (Haut) und dem Suffix λόγος (-lehre), was bereits den Aufgabenbereich eines Hautarztes anschaulich macht.

In diesem Sinne beschäftigt sich der Dermatologe mit der Diagnose, Behandlung und weiterführenden Betreuung von Patienten mit einer Vielzahl von infektiösen und nichtinfektiösen Hauterkrankungen.

Zu den nichtinfektiösen Erkrankungen kann man beispielsweise die verschiedenen Arten von Haut- oder Schuppenflechten zählen, deren Behandlung und Therapie oft sehr langwierig sein kann. Darüber hinaus wäre auch die Betreuung von Akne zu nennen, unter der vor allem viele Jugendliche, aber auch Frauen mit gewissen Hormonschwankungen oder –umstellungen häufig leiden. Zusätzlich wären vielleicht auch noch ungewöhnliche und hartnäckige Hautverfärbungen zu nennen, die der Dermatologe durch geeignete Therapiemittel zum Verschwinden zu bringen versucht. Ein weiteres Gebiet wären Hautallergien, die den Betroffenen oft durch unerträglichen Juckreiz, damit verbundenem Wundkratzen und Schorfbildung das Leben schwer machen.

Der Dermatologe beschäftigt sich jedoch auch mit allen Arten von Hautwucherungen, Gewüchsen und Tumoren, die entweder nicht-maligne (gutartig) oder maligne (bösartig) sein können. Zu gutartigen Hautwüchsen zählt man beispielsweise Muttermale, Leberflecken und Altersflecken. Besonders Muttermale und Leberflecken können aber unter Umständen auch bösartig werden, d.h. Krebszellen bilden. In dieser Hinsicht wird der Dermatologe auch bei anderen bösartigen Krebsgeschwüren wie dem gefürchteten Melanom (das sich durch übermäßiges Sonnenbaden entwickeln kann) oder dem ebenfalls vielverbreiteten Basalzellkarzinom tätig (neben vielen weiteren Haut- und Unterhautkrebsarten).

Die Dermatologie greift auch in den Fachbereich der Venerologie über, also der Lehre von den Geschlechtskrankheiten. Viele hauptsächlich durch Geschlechtsverkehr übertragbare Krankheiten, wie beispielsweise Syphilis oder Herpes Zoster (umgangssprachlich auch „Gürtelrose“ genannt) manifestieren sich unter anderem durch Hautausschläge.

Zur Behandlung der Myriaden von Hauterkrankungen steht dem Dermatologen eine Fülle von Therapiemöglihckeiten zur Verfügung, angefangen von Hautsalben, -cremen oder –lotionen, über UV- und Laserbestrahlungen bis hin zu topischen Antibiotika und chirurgischen Eingriffen (wie z. B. dem Abraspeln von Muttermalen, u. ä.).