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Gewählte Ärzte 30. 9. 2014

Innere Medizin

Als Internist bezeichnet man jeden Arzt, der sich auf die Behandlung der inneren Organsysteme eines Menschen versteift hat. Weiterführend spezialisieren sich die meisten Internisten auf bestimmte Organe (z. B. den Magen-Darm-Trakt, usw.). überweisen.

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Der Internist

Internist oder Facharzt für innere Medizin ist gewissermaßen ein genereller Überbegriff für einen Mediziner, der sich mit der Diagnostik, Prophylaxe, Behandlung und Rehabilitierung von Erkrankungen der inneren Organsysteme eines Patienten beschäftigt.

In der Regel wird der Internist sich jedoch auf einem bestimmten Gebiet weiterbilden. Dementsprechend sind auch Ärzte wie beispielsweise Gastroenterologen, Hepatologen, Kardiologen oder Rheumatologen im Grunde genommen Internisten. Am Beispiel des Gastroenterologen erläutert, würde seine offizielle Berufsbezeichnung deswegen „Facharzt für innere Medizin und Gastroenterologie“ lauten.

In diesem Sinne beschäftigen sich Gastroenterologen mit den menschlichen Verdauungsorganen, Hepatologen mit der Leber, Pneumologen mit dem Atmungssystem, Nephrologen mit den Nieren und ihren Funktionen, Hämatologen mit dem Blut und den blutbildenden Organen, Angiologen mit dem Gefäßsystem, Kardiologen mit dem Herz und Herzkreislauf, Endokrinologen und Diabetologen mit dem Stoffwechsel und den dafür zuständigen Organen und Drüsen, Onkologen mit Tumoren und Krebs, usw.

Je nach Spezialgebiet verfolgen sie verschiedene diagnostische Verfahren und behandeln nach unterschiedlichen, fachspezifischen Prozeduren und Therapien. Dazu gehören neben vielen weiteren auch Elektrokardiogramme (EKG), Ultraschalluntersuchugnen, Katheter- und Endoskopuntersuchungen, Biopsien (Gewebeentnahmen z. B. der Lunge oder Leber).

Je nach Diagnose bzw. Befund können sie geeignete Behandlungsmethoden sodann entweder selbst einleiten oder überweisen den Patienten an einen Kollegen, der sich auf die jeweilige Erkrankung spezialisiert hat. Chirurgische Eingriffe unternehmen sie gewöhnlich nur in einfachen Fällen, während eine umfangreichere Operation von einem auf den Fall spezialisierten Chirurgen ausgeführt wird.

Um als Internist in Deutschland anerkannt zu werden, bedarf es nach der ärztlichen Grundausbildung einer mindestens 60-monatigen (5 Jahre) dauernden Weiterbildung im generellen Fachgebiet der inneren Medizin. Hat man sich jedoch für ein Spezialgebiet entschieden, so dauert diese Weiterbildung mindestens 72 Monate (6 Jahre). In jedem Fall muss man sich einer entsprechenden Facharztprüfung unterziehen, bevor man sich auf seinem jeweiligen Gebiet betätigt.

Es gibt sodann noch Möglichkeiten zu einer weiteren Spezialisierung, beispielsweise auf dem Gebiet der Infektiologie (Infektionskrankheiten) oder in der Notfallmedizin.